Neujahrsvorsatz: Endlich die eigene Website!

Neues Jahr, neue Vorsätze – das kennen wir alle. Mehr Sport, gesünder essen, endlich Ordnung schaffen. Doch während die Mitgliedschaft im Fitnessstudio oft schon im Februar verstaubt, gibt es einen Vorsatz, der Ihrem Unternehmen das ganze Jahr über Nutzen bringen kann: Endlich die eigene Website!

Vielleicht haben Sie schon seit Monaten oder sogar Jahren darüber nachgedacht. Vielleicht haben Sie sich gesagt:

„Irgendwann mache ich das.”

Oder: „Eigentlich bräuchte ich das schon längst.” Wenn Sie diesen Beitrag lesen, sind Sie bereits einen wichtigen Schritt weiter – Sie beschäftigen sich aktiv mit dem Thema. Und ich sage Ihnen: 2025 ist das perfekte Jahr, um diesen Plan endlich in die Tat umzusetzen.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, warum eine eigene Website heute wichtiger ist denn je, wie Sie die ersten Schritte angehen und wie Sie Ihren Vorsatz auch wirklich durchziehen – anders als beim Fitnessstudio.

„Warum ausgerechnet jetzt?”

Die Frage ist berechtigt: Sie haben es bisher auch ohne Website geschafft, warum sollte es gerade jetzt wichtig sein? Die Antwort ist einfach: Die Welt hat sich verändert, und das Tempo der Veränderung nimmt weiter zu.

Gefunden werden

Ihre potenziellen Kunden suchen heute anders nach Dienstleistungen und Produkten als noch vor fünf Jahren. Früher blätterten alle im Telefonbuch, fragte Nachbarn oder fuhr durch die Stadt. Heute zückt wir das Smartphone. Studien zeigen, dass über 80 Prozent der Kaufentscheidungen mit einer Online-Recherche beginnen – auch bei lokalen Dienstleistern. Wer einen Handwerker, eine Physiotherapeutin, einen Steuerberater oder einen Friseur sucht, googelt. Und wenn Sie dort nicht auftauchen, existieren Sie für diese Person schlicht nicht.

Vertrauen aufbauen

Aber es geht nicht nur darum, gefunden zu werden. Es geht auch um Vertrauen. Eine professionelle Website signalisiert Seriosität und Verlässlichkeit. Sie zeigt, dass Sie Ihr Geschäft ernst nehmen. Kunden können sich vorab informieren, Ihre Leistungen kennenlernen, Preise vergleichen. Das schafft Transparenz und senkt die Hemmschwelle für eine Kontaktaufnahme. Wer heute keine Website hat, wirkt schnell wie jemand, die oder der nicht mit der Zeit geht: selten ein gutes Verkaufsargument…

Dazu kommt: Die Konkurrenz schläft nicht. Während Sie noch überlegen, haben Ihre Mitbewerber längst Websites, pflegen ihre Google-Bewertungen und sind in den Suchergebnissen präsent. Jeder Tag ohne eigene Website ist ein Tag, an dem potenzielle Kunden zur Konkurrenz gehen.

„Aber ich habe doch Social Media!”

Das höre ich oft, und es ist ein wichtiger Einwand. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer, gerade Selbstständige und kleine Betriebe, setzen auf Instagram, Facebook oder LinkedIn. Das ist auch gut so – Social Media kann ein wertvoller Kanal sein. Aber er ersetzt keine eigene Website, und zwar aus mehreren Gründen.

Erstens: Sie bauen auf fremdem Grund. Instagram gehört Meta, Facebook gehört Meta, TikTok gehört ByteDance. Diese Plattformen können jederzeit ihre Regeln ändern, Accounts sperren oder ganze Features streichen. Ihre Website gehört Ihnen. Niemand kann sie Ihnen wegnehmen oder die Spielregeln über Nacht ändern.

Zweitens: Reichweite ist nicht garantiert. Social-Media-Algorithmen entscheiden, wer Ihre Beiträge sieht. Manchmal erreichen Sie viele Menschen, manchmal kaum jemanden – und das können Sie nur begrenzt beeinflussen. Ihre Website hingegen ist immer da, rund um die Uhr, für alle zugänglich, die danach suchen.

Drittens: Professionalität und Glaubwürdigkeit. Eine eigene Website wirkt einfach seriöser. Wer Ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen will, möchte sich (zunächst) umfassend informieren. Auf Instagram finden sich schöne Bilder, auf Ihrer Website findet sich alles: Ihre Philosophie, Ihre Leistungen, Preise, Referenzen, Kontaktmöglichkeiten, rechtliche Angaben.

Viertens: Suchmaschinen. Google zeigt in seinen Suchergebnissen vor allem Websites an, nicht Instagram-Profile. Wer nach „Webdesign Ahrensburg” sucht, findet meine Website – nicht meinen (hypothetischen) Instagram-Account. Wer bei Google nicht auftaucht, verschenkt enormes Potenzial.

Die beste Lösung ist übrigens nicht entweder-oder, sondern sowohl-als-auch. Eine Website als Ihre digitale Heimat, Social Media als zusätzliche Kanäle, um Menschen anzusprechen und auf Ihre Website zu führen. So nutzen Sie das Beste aus beiden Welten.

Die häufigsten Ausreden – und warum sie nicht stimmen

Bevor wir zu den praktischen Schritten kommen, räumen wir mit ein paar Mythen auf, die Sie vielleicht auch schon gedacht haben:

„Das ist doch viel zu teuer!” Eine Website muss nicht die Welt kosten. Ja, es gibt Websites für fünfstellige Beträge, aber die brauchen Sie als Kleinunternehmer*in in den seltensten Fällen. Eine solide, professionelle Website für ein kleines bis mittleres Unternehmen gibt es bereits für einen überschaubaren Betrag. Und im Vergleich zu anderen Marketing-Maßnahmen – Zeitungsanzeigen, Flyer, Plakatwerbung – ist eine Website sogar erstaunlich günstig und arbeitet 24/7 für Sie. Sehen Sie es als Investition, nicht als Ausgabe. Eine gute Website zahlt sich schnell durch neue Kunden aus.

Außerdem: bei mir gibt es die unterschiedlichsten Rabatte (für Frauen-Unternehmen, für Vereine etc.). Sprechen Sie mich an!

„Ich habe keine Zeit dafür!” Das ist wahrscheinlich die ehrlichste Aussage. Ja, eine Website kostet Zeit – aber nicht so viel, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie mit einer Webdesignerin zusammenarbeiten, übernimmt diese die technische Arbeit. Sie müssen nur Inhalte liefern: Texte, Bilder, Informationen über Ihre Leistungen. Das können Sie häppchenweise machen, nebenbei, abends auf dem Sofa. Und sobald die Website steht, läuft sie weitgehend von selbst. Sie müssen nicht täglich daran arbeiten wie bei Social Media.

Ich erarbeite Ihre Webseite mit Ihnen iterativ. Stück für Stück.

„Wer soll mich denn im Internet finden?” Das denken viele – und wundern sich dann, wie gut sie gefunden werden, sobald die Website steht. Mit grundlegender Suchmaschinenoptimierung, einem Google Business Profil und etwas lokalem Bezug werden Sie überrascht sein, wie schnell Ihre Website in den Suchergebnissen auftaucht. Besonders bei lokalen Suchanfragen haben auch kleine Unternehmen sehr gute Chancen, auf der ersten Seite zu landen.

„Ich bin zu alt für sowas!” Nein, sind Sie nicht. Sie müssen kein Digital Native sein, um eine Website zu haben. Sie müssen sie ja nicht selbst programmieren. Genau dafür gibt es Webdesigner*innen. Und glauben Sie mir: Ihre Kunden sind in allen Altersgruppen online unterwegs. Auch die Generation 60+ googelt heute selbstverständlich nach Handwerkern, Ärzten oder Dienstleistungen.

Erste Schritte: So packen Sie es an

Genug der Theorie – wie fangen Sie konkret an? Hier ist Ihr Fahrplan für die ersten Schritte zu Ihrer eigenen Website.

Schritt 1: Klären Sie Ihre Ziele Bevor Sie irgendetwas anderes tun, überlegen Sie: Was soll Ihre Website erreichen? Wollen Sie vor allem gefunden werden? Neue Kunden gewinnen? Ihre Expertise zeigen? Produkte verkaufen? Ein klares Ziel hilft Ihnen später bei allen Entscheidungen – vom Design bis zu den Inhalten.

Schritt 3: Denken Sie über Ihre Zielgruppe nach Wen möchten Sie mit Ihrer Website ansprechen? Was sind deren Bedürfnisse? Welche Fragen haben sie? Wenn Sie zum Beispiel Physiotherapeutin sind, suchen Ihre Kunden vielleicht nach Lösungen für Rückenschmerzen, nach Terminen, nach Informationen zu Kassenzulassung und Preisen. Wenn Sie Handwerker sind, wollen Kunden sehen, was Sie können, wie schnell Sie kommen, ob Sie zuverlässig sind. Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto besser kann Ihre Website auf sie zugeschnitten werden.

Schritt 4: Entscheiden Sie: DIY (Do it yourself) oder Profi? Jetzt kommt die wichtige Frage: Machen Sie es selbst (mit oder ohne Baukasten) oder beauftragen Sie jemanden? Beide Wege haben ihre Berechtigung. Baukasten-Systeme wie Jimdo, Wix oder Squarespace sind eine Option, wenn Ihr Budget sehr knapp ist und Sie technisch nicht völlig unerfahren sind. Sie sind schnell, relativ einfach und günstig. Der Nachteil: Sie sind in Ihren Möglichkeiten begrenzt, das Design ist oft erkennbar aus dem Baukasten, und Sie sind an den Anbieter gebunden.

Und seien Sie ehrlich zu sich selbst: Haben Sie wirklich die Zeit und die Lust, sich in so ein neues System einzuarbeiten? Kennen Sie sich mit Themen wie DSGVO, Impressumspflicht, responsive Design, SEO aus? Und vor allem: Wird das Ergebnis professionell aussehen? Oft ist die Zusammenarbeit mit einem Profi auf lange Sicht günstiger, weil Sie schneller zu einem besseren Ergebnis kommen und sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Schritt 5: Wählen Sie Ihren Domain-Namen Ihre Domain ist Ihre Adresse im Internet, also zum Beispiel www.ihr-unternehmen.de. Wählen Sie etwas Einprägsames, möglichst kurz, ohne Sonderzeichen und Bindestriche. Im Idealfall ist es Ihr Firmenname. Prüfen Sie, ob die Domain noch verfügbar ist (das geht bei jedem Domain-Anbieter wie Strato, 1&1 oder Hosteurope), und sichern Sie sie sich. Das kostet nur wenige Euro im Jahr und sollte einer Ihrer ersten Schritte sein – gute Domains sind schnell weg.

Schritt 6: Finden Sie einen Hosting-Anbieter Wenn Sie sich für WordPress oder ein eigenes System entscheiden, brauchen Sie Webhosting – quasi den Speicherplatz, auf dem Ihre Website liegt. Hier gibt es zahlreiche Anbieter mit verschiedenen Paketen. Für den Anfang reicht meist ein einfaches Hosting-Paket für 5 bis 15 Euro im Monat. Achten Sie auf guten deutschen Support, SSL-Zertifikate (für die sichere https-Verbindung) und regelmäßige Backups.

Schritt 7: Legen Sie los – oder lassen Sie loslegen Jetzt geht es an die eigentliche Umsetzung. Wenn Sie selbst machen: Nehmen Sie sich Zeit, schauen Sie Tutorials, arbeiten Sie sich ein. Wenn Sie einen Webdesigner beauftragen: Vereinbaren Sie ein Erstgespräch, klären Sie Ihre Vorstellungen, besprechen Sie Budget und Zeitplan. In beiden Fällen: Setzen Sie sich realistische Fristen. Eine einfache Website kann in wenigen Wochen stehen, aber planen Sie lieber etwas mehr Zeit ein.

Zeitplan: Realistisch bleiben

Einer der Hauptgründe, warum Vorsätze scheitern, sind unrealistische Erwartungen. Beim Fitnessstudio denken wir, in vier Wochen durchtrainiert zu sein, und geben frustriert auf, wenn das nicht klappt. Bei der Website ist es ähnlich: Setzen Sie sich realistische Ziele und Fristen.

Wenn Sie mit einem Webdesigner arbeiten, rechnen Sie mit etwa vier bis acht Wochen von der ersten Besprechung bis zur fertigen Website. Das hängt natürlich vom Umfang ab, aber dieser Zeitrahmen ist für eine kleine bis mittlere Business-Website realistisch. Wichtig ist, dass Sie als Kunde zügig Inhalte liefern und Feedback geben – oft sind Verzögerungen hausgemacht, weil Texte oder Bilder fehlen.

Wenn Sie selbst bauen, planen Sie großzügiger. Zwischen Alltag und Geschäft bleibt oft weniger Zeit als gedacht. Setzen Sie sich Zwischenziele: Bis Ende Januar Domain und Hosting organisiert. Bis Mitte Februar die wichtigsten Seiten stehen. Bis Ende März Online-Gang. So behalten Sie den Überblick und feiern auch kleine Erfolge.

Und ganz wichtig: Perfekt ist der Feind von gut. Ihre Website muss nicht von Anfang an perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass sie überhaupt online geht. Sie können sie später jederzeit erweitern, verbessern, anpassen. Eine „ganz gute“ Website, die online ist, ist unendlich besser als eine „perfekte“ Website, die nie das Licht der Welt erblickt.

So halten Sie Ihren Vorsatz durch

Der schwierigste Teil bei jedem Vorsatz ist nicht der Anfang, sondern das Durchhalten. Wie schaffen Sie es, dass Ihre Website-Pläne nicht im Februar in der Schublade verschwinden?

Setzen Sie sich einen konkreten Termin. Nicht „irgendwann im Frühjahr“, sondern „bis 31. März ist meine Website online“. Konkrete Deadlines wirken Wunder.

Teilen Sie das Projekt in kleine Schritte. Ein ganzes Website-Projekt kann überwältigend wirken. Aber „diese Woche kümmere ich mich um die Domain“ ist machbar. Nächste Woche Texte schreiben. Übernächste Woche Bilder sammeln. Kleine Schritte führen zum Ziel.

Sprechen Sie darüber. Erzählen Sie Freunden, Familie oder Geschäftspartnern von Ihrem Vorhaben. Die soziale Verpflichtung hilft beim Durchhalten. Und Sie erhalten vielleicht sogar hilfreiche Tipps oder Kontakte.

Holen Sie sich Hilfe. Sie müssen das nicht alleine machen. Ein Webdesigner nimmt Ihnen nicht nur technische Arbeit ab, sondern strukturiert den Prozess, hält Sie bei der Stange und bringt das Projekt zum Abschluss. Manchmal ist es genau das, was man braucht.

Feiern Sie Meilensteine. Domain registriert? Klasse, gönnen Sie sich einen Kaffee. Erste Texte geschrieben? Super, Sie kommen voran. Erste Seite steht? Großartig, erzählen Sie es Ihren Kollegen. Diese kleinen Belohnungen motivieren für die nächsten Schritte.

Und nach dem Launch?

Ihre Website ist online – herzlichen Glückwunsch! Aber damit ist die Arbeit nicht ganz getan. Eine Website ist kein Projekt, das man einmal macht und dann abhakt. Sie ist ein lebendiges Element Ihres Unternehmens, das regelmäßige Pflege braucht.

Aktualisieren Sie Ihre Inhalte, wenn sich etwas ändert. Neue Leistungen, neue Mitarbeiter, neue Referenzen – all das sollte auf Ihrer Website sichtbar werden. Halten Sie Ihr System und Ihre Plugins aktuell, um sicher zu bleiben. Schauen Sie ab und zu in Ihre Statistiken: Woher kommen Ihre Besucher? Welche Seiten sind beliebt? Das hilft Ihnen zu verstehen, was funktioniert.

Und überlegen Sie, wie Sie Ihre Website weiterentwickeln können. Vielleicht macht ein Blog Sinn, um Ihre Expertise zu zeigen. Vielleicht wäre eine Galerie Ihrer Arbeiten hilfreich. Vielleicht möchten Sie Online-Terminbuchungen ermöglichen. Eine Website kann mit Ihrem Unternehmen wachsen – das ist das Schöne daran.

Warum 2026 Ihr Jahr wird

Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt. Es wird immer Gründe geben, warum gerade jetzt nicht der richtige Moment ist. Zu viel zu tun, zu teuer, zu kompliziert, nicht dringend genug. Aber wenn Sie ehrlich sind: Diese Gründe werden nächstes Jahr immer noch da sein. Und übernächstes Jahr auch.

2026 kann das Jahr sein, in dem Sie diesen Schritt endlich gehen. In dem Sie Ihrem Unternehmen eine professionelle Online-Präsenz geben. In dem Sie aufhören, Kunden an die Konkurrenz zu verlieren, nur weil diese online besser sichtbar ist. In dem Sie die Kontrolle über Ihre digitale Darstellung übernehmen, statt sich auf fremde Plattformen zu verlassen.

Der Jahresanfang ist der perfekte Zeitpunkt. Sie haben Motivation, vielleicht ein bisschen Luft zwischen den Jahren, Sie blicken nach vorn. Nutzen Sie diese Energie. Machen Sie „Endlich eine eigene Website“ nicht nur zu einem Vorsatz, sondern zu einem Projekt, das Sie wirklich durchziehen.

In einem Jahr werden Sie zurückblicken und sich wundern, warum Sie nicht schon früher angefangen haben. Und Sie werden stolz sein, dass Sie es durchgezogen haben. Ihre Website wird für Sie arbeiten, neue Kunden bringen, Ihr Geschäft professionalisieren. Und Sie werden sich fragen, wie Sie jemals ohne leben konnten.

Also: Worauf warten Sie noch? 2026 ist Ihr Jahr. Legen wir los!


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